der 7. Trifun rückt verdächtig nahe...
... noch einige Tage und dann ist es wieder so weit: Wir stürzen uns wieder in die Nordsee. Unterdessen nähern sich die Online-Anmeldungen rasch dem 100. Teilnehmer/in.
Also: Wer noch in den Genuss eines sehr schönen Trifun-Bechers, den unser Hauptsponsor Hansi Koopmann finanziert und den Rachel und Hermann in ihrer Töpferwerkstatt gefertigt haben, kommen möchte, sollte sich beeilen... Haben wir doch angekündigt, dass die ersten 100 StarterInnen einen Becher geschenkt bekommen.
Unterdessen nimmmt die Vorfreude auf den 7. Trifun merklich zu. Die Spannung wächst, Adrenalin schießt uns allen schon mal ein bisschen in die Nervenbahnen. Gut so. Derweil hat Hans fleißig Wettkampferfahrungen gesammelt: kaum eine Veranstaltung der Westküstenserie hat er ausgelassen. Beim Triathlon auf der Nachbarinsel Föhr konnte ich mir selber einen Eindruck von seiner edlen Verfassung machen. "Was eierst Du denn da rum?" rief er mir auf dem Fahrrad beim Überholen zu. Wäre er nicht so schnell vorbeigezogen, hätte ich ihm gerne noch eine Erklärung zugerufen, doch so kämpfte ich allein weiter gegen mein Schicksal, dem Speichenbruch und überhaupt. Aber so ist das Leben, so ist der Sport und letztlich war ich ganz froh, dass ich überhaupt über die Ziellinie kam. Während Hans nun seither unbeiirt im Meer seine Bahnen zog, dem nordfriesischen Wind mutig strotzte und viele Runden im Dock-Koog oder in irgendwelchen anderen Kögen drehte und wohl alle Pellwormer mit seiner asketisch-euphorischen Aura mitriss, schmerzte mir der Ischias; so ließ ich, trotz des Fallenlassens in Tangoarme, eher alle Viere grade sein. Aber egal, ob ich noch rechtzeitig wieder fit werde und am Ende doch starte, vielleicht mit Hans im Team (?!), wer weiß, gehen wir als Veranstalter mit Sicherheit wieder "voll mit baden": So will Dethlef, unser Lokalmatador, sich diesmal zum ersten Mal in die Fluten stürzen. Wir versprechen nicht zu viel: Was auch passiert, er wird eine gute Figur machen und so manchen Beobachter überraschen.
NOCH EIN SERVICE-TIPP: Wer schon im Vorfeld den Streckenverlauf studieren möchte, um ein Vorgefühl für die landschaftliche Besonderheit und Schönheit des Ortes inmitten des Wattenmeeres zu erhalten, sollte dies unter dem Menüpunkt "Strecken Trifun Pellworm" tun: Die drei Streckenverläufe sind auf Satellitenkarten rot markiert.
Tja, ansonsten bleibt uns nur noch übrig, den schon gemeldeten Startern viel Vorfreude zu wünschen! Auf jeden Fall: Immer locker bleiben... Und wer zu den Spontanen gehören sollte, den rufen wir über den Deich hinweg natürlich gerne zu: Kommt vorbei, holt eure Sportklamotten aus dem Schrank, schnappt eurer Rad und euren Helm und steuert die Insel an. Das Wetter wird nach all dem Regen sicherlich wunderbar sonnig und die Atmosphäre ist sowieso etwas ganz Besonderes. Also: nichts wie hin!
BIS ZUM 27. AUGUST AM DEICH DER HOOGER FÄHRE! MACHT ES BIS DAHIN GUT, AHOI, Euer Trifun-Team Pellworm
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Deshalb freuen wir uns als Veranstalter sehr, dass auch in diesem Jahr das super-sympathische Team Hamfelder Hof wieder den Weg wieder nach Pellworm findet, um mit uns gemeinsam den Trifun zu zelebrieren. Wie Sportagenturen melden, reisen diesmal sogar zehn Cowboys und Cowladys aus den Gefilden östlich Hamburgs an! Besonders herzlich willkommen heißen wir natürlich Heinz Elfenkämper, Herz und Kopf des Hamfelder Hofes und der schleswig-holsteinische Biomilch-Pionier schlechthin! Heinz, es ist wunderbar, dass Du wieder dabei bist.
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Der Wind blies kräftig über den Teich hinweg. Der Himmel war dunkel verhangen. Die Außentemperatur lag bei schlappen 13 ° Celsius, und das Wasser hatte (angeblich) schon berauschende 17 ° Celsius. Kurz um: es war ruppig in Ladelund zum Auftakt der Triathlon-Westküstenserie.
Ganz ehrlich - zum ersten Mal überhaupt - stieg in mir, nur in Badehose am Teichrand ausharrend, beim Anblick der anderen Starter und Starterinnen der neidvolle Gedanke hoch, doch auch einen Neopren zu tragen, um wenigstens nicht ganz so arg zu frieren. Ich meine in Hans` seinen Augen, jedenfalls in einem schwachen Moment, das gleiche Verlangen abgelesen zu haben. Doch sind solche Augenblicke nach dem Thrill schnell wieder vergessen: So können wir uns rühmen, zu jenen wenigen Asketen gehört zu haben, die in Ladeland ohne zweite Haut an den Start gegangen sind.
Mit der Konsequenz, dass meine Füße über die ganze anschließende Fahrraddistanz kalt blieben und erst beim Laufen "auftauten". Hans erholte sich offenbar schneller von der Kälte. "Ich fand das gar nicht so schlimm", sagte er nach seinem ersten Triathlon außerhalb vom Pellwormer Trifun. Obwohl seine Performance beeindruckend war, haderte er ein wenig
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Wie ihr bemerkt habt, blieb unsere Website einige Zeit verwaist. Es gab offenbar Wichtigeres. Doch jetzt ist Zeit, aufzuräumen! Den Winterblues könnnen wir getrost vergessen, ist doch der Frühling mit Verve da, die Temperaturen der Nordsee steigen unaufhörlich. Genau die richtige Zeit, sich entweder auf den Sprung zum Sprung ins kühle Nass zu machen oder sich einfach neu zu verlieben...
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TRIFUNISTEN NICHT ZU STOPPEN |
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Sonntag, den 29. August 2010 um 20:37 Uhr |
Sonne, Wind und Regen beim 6. Pellwormer Trifun
Dieses Jahr waren die Voraussetzungen für neue Bestzeiten nicht besonders günstig; dafür durften sich alle TeilnehmerInnen als Sieger fühlen, denn weder kaltes, noch so raues Wasser, reichlich böiger Gegenwind und obendrein heftige Regenschauer konnten Fun und Ehrgeiz der Trifunisten stoppen. Zuerst durften die Kinder und Jugendlichen ins kalte Wasser springen. Besonders herauszustellen ist, dass in dieser Altersgruppe keine Neoprenanzüge zu sehen waren.
Nach der Verteilung der Urkunden wurden die Erwachsenen ins kalte Nass gebeten. Die Damen beeindruckten auf der Schwimmstrecke mit Eleganz und Technik und konnten locker den Herren Paroli bieten. Die Fahrradstrecke wurde eindeutig von Andreas Gosch (Team Hamfelder Hof) dominiert. Auf der Laufstrecke konnten die letzen Reserven verbraucht werden, wobei Florian Thieben eine neue Bestzeit von 18:37 Min aufstellte. Die glücklichen und euphorischen Finisher schwebten unter dem Jubel der Zuschauer durchs Ziel. Bei den Frauen siegte Marianne Schoen aus Hamburg und bei den Herren Willi Petersen aus Ladelund.
Wir als Veranstalter sind mal wieder überrascht, mit wie viel Freude und gute Laune die Aktiven an den Start gehen und von den Zuschauern unterstützt werden. Allen Aktiven wie auch den Sponsoren und den freiwilligen Unterstützern, ohne die es die Trifun-Veranstaltung nicht zu geben würde, nochmal ein großes Dankeschön! Besondern Dank auch an die erstklassigen Zeitnehmer vom LAV Husum.
Trifun Team Pellworm
Dethlef , Dierk und Hans
Ergebnislisten
PS. Die ersten Bilder sind in unserer Galerie.
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