Nachlese 2018 – Das administrative Adrenalin der Veranstalter

Nach dem TRIFUN ist vor dem TRIFUN!
Vormerken: 31. August 2018!

 

 

Nach dem frühen Aufwachen an jedem neuen Veranstaltungstag schwirren stets die gleichen Fragen im Kopf herum. Geht alles wieder gut? Gibt es Quallen? Steigt das Wasser weiter über die Hafenkante als ohnehin schon erwartet, wo sind eigentlich die Aufkleber für die Medaillen des Schülerwettbewerbs, blitzt oder donnert es ... sind alle Streckenposten ausreichend informiert worden, wo liegt überhaupt der Schlüssel von der Kasse ..., usw. usw. Klar, wenn sich mehr als 250 StarterInnen aus ganz Deutschland, aber auch aus Spanien, Schweden und der Schweiz angemeldet haben und ab neun Uhr morgens peu à peu im Alten Hafen eintrudeln, steigt doch die Spannung in Geist und Körper merklich.

Es ist ein etwas diffuser, motorisch-notorisch antreibender, aber auch adrenalin-zittriger Zustand, so als würde man selber an den Triathlon-Start gehen. Was wir in der Vergangenheit ja auch des Öfteren gemacht haben, unter zwar unter dem Augen zwinkernden Motto, „die Veranstalter gehen eben mit Baden“; aber da war der Trifun noch der vielbesagte „tideabhängige Geheimtipp“, was man mittlerweile eigentlich nicht mehr so ganz behaupten kann. Klar, der Trifun ist und bleibt tideabhängig, aber er hat doch nach 14 Jahren in der Sport-Szene einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht: besonders wohl deshalb, weil dem Pellwormer Event der Ruf vorauseilt, besonders ursprünglich zu sein und dass die Bewegungsbegeisterten gerade hier Sport und Natur doch sehr nah kommen.

 

Darüber freuen wir uns. So war die Beteiligung, wie erwähnt, in diesem Jahr ausgesprochen gut: Manche Stimmen sprachen am Ende des Tages, trotz gefühlt sehr wechselhafter Witterung mit einem heftigen Platzregen zwischendurch, sogar von „äußerlich perfekten Bedingungen“. Na gut, unseretwegen ... auf jeden Fall bot die Nordsee bei einer fantastischen Wassertemperatur von über 20 Grad Celsius ideale Voraussetzungen für einen famosen Start. Und tatsächlich stellte sich umgeben von Fischkuttern und vielen Zuschauern wieder ein wundervolles Schauspiel dar, als die Schwimmer loslegten und das Salzwasser – mit viel weniger Quallen als befürchtet (!) – anfing zu schäumen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an die fachkundige Familie Ohrt, die wieder souverän die Bojen setzten. Eine der vielen kleinen organisatorischen, logistischen Details, die wir zu berücksichtigen haben, damit unsere Sportveranstaltung gut über die Bühne geht – am besten so, dass die Aktiven von den Herausforderungen hinter der Bühne gar nichts mitbekommen. Großen Dank daher auch an die rund 50 HelferInnen, ohne die wir das Ding gar nicht wuppen könnten. Die Belohnung ist indes groß: Denn die Teilnehmer sind zumeist einfach nur begeistert und dieser Enthusiasmus motiviert uns jedes Jahr wieder auf ein Neues, um weiterzumachen: –

Der Termin für das nächste Jahr steht deswegen schon fest: am 31. August 2019 findet der dann, man kann es kaum glauben, bereits 15. Trifun statt.

Aber zurück zur diesjährigen Veranstaltung, bei der die SchwimmerInnen wie aus einer Perlenkette aus dem Wasser stiegen, aber unsere Zeitnahme nicht ganz hinterherkam. Daher wurden nicht alle Startnummern erkannt und notiert, was am Ende dazu führte, dass einige in der Auswertung fehlten. Da haben wir Fehler gemacht, dazu muss man sich aber bekennen, sorry, passiert eben, Asche über unser Haupt. Für das nächste Mal geloben wir wieder Besserung. Und dennoch, auch ohne perfekte Zeitnahme gab es bei der Teilnehmerehrung nur zufriedene Gesichter ... es lag sicherlich auch daran, dass jede und jeder ein großes Stück Käse von unserer Inselmeierei mitnehmen durfte. Für die SEG Pellworm gab es Gottlob keine nennenswerten Zwischenfälle. Das zuverlässige Team um Gerd Jakob Nommsen, überall auf Fahrrad- und Laufstrecke präsent und mit Zelt und dem notwendigen Equipment am Alten Hafen ausgestattet, ist für uns ein wichtiger Garant für einen reibungslosen Ablauf. Vielen Dank für Euer tolles Engagement! Genauso toll auch, das sei hier ausdrücklich erwähnt, dass Roswitha Röpke – nach einer gesundheitlich sehr schweren Zeit – wieder bei der Getränkeausgabe mithalf. Für uns drei war das eines der Highlights in diesem Jahr!

Ebenso schön auch, dass in diesem Jahr wieder so viele Zuschauer die Sportler angefeuert haben. Gerade auf den letzten Metern der Laufstrecke bot sich eine eindrucksvolle Kulisse, die Gänsehaut-Atmosphäre hervorrief. Es ist ein wunderbares Publikum, das dafür sorgt, dass nahezu alle glücklich ins Ziel stürzen, springen, taumeln. Dabei spürt man die familiäre Zusammengehörigkeit der Teilnehmer, Zuschauer, Helfer und Veranstalter. So entsteht für Momente ein seltenes, so wertvolles Gemeinschaftsgefühl, das auf anderen Ebenen im gesellschaftlichen Leben nur allzu oft auf der Strecke bleibt.

Ein positiver Eindruck, den wir gerne mit in das nächste Jahr hineintragen. Dies gibt uns Inspiration genug, um den Trifun behutsam weiter zu entwickeln. Mit wenig Hardware, dafür umso mehr mit Ideen und gemeinsamen Erleben. Unser Anspruch ist es, eine attraktive sportliche Strecke zu bieten, die sowohl Cracks als auch Breitensportlern echte Freude bereitet. Mal sehen was da noch kommen wird. Wir bleiben auf jeden Fall dran und setzen darauf, dass unsere Unterstützer bzw. Sponsoren von Pellworm als auch vom Festland auch im nächsten Jahr wieder mit von der Partie sind. Vielen Dank Ihnen und Euch Allen, auch den drei privaten Spendern, die leise geben, weil sie die Veranstaltung einfach gut finden. Wir wissen das zu schätzen.

Wer nun auf dem Laufenden bleiben möchte, der kann gerne mal auf unsere Website www.trifun-pellworm.de schauen. Dort stehen unter anderem auch alle Ergebnisse von diesem Jahr, ebenso sind die vielen tollen Fotos von Sören Lang zu bestaunen, die er am 11. August 2018 während der Veranstaltung schoss. Außerdem gibt es dort auch Einiges zum Stöbern aus vorangegangen Jahren. Ganz lebendig, aber urteilt selber. Bis zum nächsten Jahr, bleibt in Bewegung und gesund!

Hans, Dierk & Dethlef

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